Trotz der grundlegenden Mängel von „frag-einen-anwalt.de“ und Co. ist Online-Rechtsberatung nicht per se zum zum Scheitern verurteilt.
Im Gegenteil: Die Zukunft der anwaltlichen Betreuung ist digital.
Sie wird eine völlige Virtualisierung der Rechtsberatung bringen und der Beruf des Rechtsanwalts wird sich vollkommen ins Internet verlagern.
Als „immaterielle“ Dienstleistung kann die anwaltliche Tätigkeit – anders als die eines Zahnarztes oder Friseurs - komplett „virtuell“ erbracht werden, ohne dass es einer realen Zusammenkunft von Anwalt und Mandant bedarf.
Dieses ungeheure Potential für eine „neue“ Online-Rechtsberatung – die endlich erwachsen werden muß - gilt es zu entfesseln.
Statt diese aus Profitgründen primär auf eine „Werbeveranstaltung“ zu beschränken